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Fernsehgeschichte und Historie der TV Geräte

Willkommen bei der Geschichte des Fernsehers

Der Anfang des Fernsehers liegt im Jahr 1886. Paul Nipkow hat damals einen mechanischen Fernsehapparat in Betrieb genommen.
Manfred von Ardenne dann gelang die erste Fernsehübertragung im Jahre 1930 und wurde im Jahre 1931 zur Funkausstellung in Berlin wiederholt. In Berlin stellte er seine Erfindung zum ersten Mal öffentlich vor und wurde dadurch weltweit bekannt und die Erfolgsgeschichte war nicht mehr zu stoppen.
In Deutschland wurde dann 1935 zur Zeit des Nationalsozialismus die erste regelmäsige Fernsehübertragung überhaupt geschaltet.
Der staatliche Fernsehsender DFR schaltete zum einen die erste Liveübertragung und startete dann auch den 1. regelmäßigen Programmdienst in der Geschichte des Fernsehens. Bereits ein Jahr später, also 1936 wurde dann bei den Olympischen Spielen, die in Berlin stattfanden, die erste mobile und fahrbare Fernsehkamera vorgestellt, die zu Begeisterungsstürmen führte, weil damit ganz neue Einstellungen im Fernsehen gezeigt werden konnten.
Der Zweite Weltkrieg sorgte dafür, daß Fernseher fast ausschließlich militärisch genutzt wurden (zum Beispiel als Monitore für Radargeräte).

alter Fernseher

Im Jahre 1952 wurden dann wieder einige Versuchsprogramme geschaltet und die Entwicklung ging im zivilen Bereich weiter.
Schon im Jahre 1953 konnte man in schwarz/weiß, die Krönung von Königin Elizabeth II im ersten deutschen Fernsehen (ARD) bewundern.
Dann 1954 wurde die Fußballweltmeisterschaft in Bern übertragen.
Probleme gab es in dieser Zeit zwischen Bund und Ländern über die Zuständigkeit. Im Jahre 1963 mit der Gründung des ZDF, das bundesweit sendete, wurde dieser Streit beigelegt und es gab fortan das ARD, das durch ein Ländergremium vertreten wurde und das zweite deutsche Fernsehen, das ohne Ländereinmischung sendete.
Ab diesem Zeitpunkt folgte ein großer Aufschwung für Fernsehhersteller. Die Verbreitung von TV-Geräten nahm stark zu und die Kinos verloren stark an Bedeutung.

Nach weiteren 4 Jahren, also 1967 wurde dann das Farbfernsehen eingeführt und revolutionierte die Fernsehgeschichte noch einmal. Der Boom nahm weiter zu.
Um die Vielfältigkeit des Fernsehgerätes zu steigern wurde dann 1980 der Videotext eingeführt, der erstmals Interaktivität zulässt und es ermöglicht, gezielt nach Informationen zu suchen. Dies jedoch nur in Textform.

Das Kabelfernsehen fand im Jahre 1983 seine Gerburtsstunde und die privaten Sender, wie RTL und SAT 1 eroberten den Markt. Es folgten den ersten privaten Sendern dann noch einige weitere wie Pro7, Vox oder später auch das Vierte.


Röhrenfernseher

Röhrenfernseher

Das erste Fernsehgerät war ein Röhrenfernseher.
Wenn man jedoch heute über die Anschaffung eines neuen TV-Gerätes nachdenkt, wird man wahrscheinlich kaum den Kauf eines neuen Röhrenfernsehers in Betracht ziehen. Eigentlich zu Unrecht, da die Bildqualität vielen Flachbildschirmen immer noch überlegen ist.

Bekannte und vor allem große Hersteller bieten auch heute noch, zumindest im unteren Preissekment Modelle an, die für preisbewußte Zuschauer auch heute noch interessant sind.
Die neusten Röhrenfernseher sind zum Beispiel auch HDTV-tauglich. Sie sind durchaus eine günstige Alternative zu teuren LCD- oder Plamafernsehern. Vor allem, wenn das Gerät eine gängige Bilddiagonale haben soll. Sie verfügen auch über Scartbuchsen zum einfachen Anschluß, sowie über YUV- und HDMI-Schnittstellen, womit alle gängigen Bildquellen angeschlossen werden können.


Sollten Sie nun überlegen, vielleicht doch den Kauf eines Röhrenfernsehers in Erwägung zu ziehen, lesen Sie vorher im Internet Leistungsberichte und erkundigen Sie sich beim Händler nach den Garantiebestimmungen. Es könnte auch nicht schaden das Preis - Leistungsverhältnis abzuwägen und mögliche Erfahrungsberichte zu lesen, um zu erfahren, ob diese günstige Alternative zu Ihnen passt.

Es wird jedoch immer schwerer, herkömmliche Fernseher, also Röhrenfernseher neu zu bekommen. Daher wird wohl auch schon bald das letzte Röhrenmodell bei den Händlern veschwunden sein.

Wenn noch Modell vorhanden sind, die Nachteile nicht vergessen.
Nachteile gibt es natürlich auch. Vor allem was die Bedienbarkeit eines Röhrenfernsehers angeht. Moderne Flachbildschirmgeräte bieten sehr viel mehr Möglichkeiten über Menüs, das Bild einzustellen.
So sind die Bildmenüs deutlich einfacher gestaltet und bieten meist keine Änderung von Bildformaten. Obwohl in der Regel die Farben gut bis sehr gut dargestellt werden und die Kontraste natürlich sind, kann es immer mal wieder, unabhängig von der Auflösung, zu systembedingten Schwierigkeiten wie Großflächenflimmern kommen, manchmal auch zu Fehlern in der Bildgeometrie und Farbabdeckung.

Röhrenfernseher haben bekanntermaßen ein großes Gehäuse, das nicht so flach gehalten werden kann wie bei den Flachbildfernsehern. Aber dieses Gehäuse bietet dafür genug Resonanzraum für einen qualitativ guten Ton und vollen Klang. Fernbedienung mit gängigem Bedienkomfort sind auch bei Röhrenfernsehern standard und ermöglichen ein sehr schnelles Umschalten des Programmes.

Der Stromverbrauch eines Röhrenmodels ist häufig geringer als bei Flachbildschirmen, was durchaus Sparpotential bietet und auch ein Anreiz für einen Zweitfernseher sein kann.

Neue Röhrenfernseher sind auch für das hoch auflösende Fernsehen ausgelegt und auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn es ums Geld geht und man nicht mehr machen möchte, als fern zu schauen. Oft gibt es sie jdoch nur noch gebraucht.

Leider lassen sich seit diesem Frühjahr (2010) so gut wie keine neuen Röhrenfernsehapparate mehr bei Händlern ausmachen. Damit haben sich die Flachbildschirme wohl durchgesetzt. Aber dafür spart man an Gewicht und Platz.

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