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Megatrends

TV Zukunft

Flacher scharfer Bildschirm

Fernseher der Zukunft:
Es haben sich Plasmafernseher und LCD-Fernseher etabliert und nun wartet man auf die Weiterentwicklung. Wann kommt ein Technikschub und was wird uns die Zukunft des fernsehens bringen? In den Kinos haben 3D-Filme Einzug gehalten und die Frage darf gestellt werden, ob dies auch am heimischen Fernseher möglich ist. Lesen Sie hier über aufkommenden Megatrends der nächsten Jahre:

  • Flacher und schlanker
  • 3D fernsehen ohne Brille
  • Umweltfreundlicher
  • Fernseher kabellos
  • Filme auf Abruf
  • Neue Bildschirmtechniken

Immer wieder gab es in Sience Fiction Filmen Fernseher, die wie Bilder an der Wand hingen. Dazu waren die Bilder scharf und der Bildschrimdurchmesser gewaltig. Dies ist inzwischen Realität geworden, dank Plasma und LCD. Aber was bringt die Zukunft? Wird es eine neue Technik geben oder werden sich bestehende Techniken verbessern? Ideen gibt es genug, aber lassen sich diese auch umsetzen? Und wenn ja, mit welcher Zeitspanne muß man rechnen?
Ein paar Einblicke in die Zukunft des Fernsehens werden hier gezeigt.

Flacherere Bildschirme, schlankere Fernsehgeräte:

Es hat sich in den letzten 2 Jahren schon abgezeichnet, dass Bildschirme immer Flacher werden. Zu lesen war auch schon milimeter dünnen Fernsehfolien. Was ist Stand der Technik?
Die derzeit führenden TV-Gerätehersteller LG und Samsung haben bereits Modelle, die nicht einmal mehr 1 cm dick sind und das bei guten Klangeigenschaften. Das heißt, die Technik ist vorhanden, nun müssen diese Fernseher nur noch in Massen produziert werden, damit der Preis erschwinglich wird. Derzeitiger Stand ist, daß der größte Bildschirm dieser Art 82 cm groß ist (Bildschirm) und voraussichtlich 5000 Euro kosten wird, wenn er in Serie gehen würde.
Um den Fernseher in ausgeschaltetem Zustand noch dezenter zu machen, verzichtet Sony sogar auf einen Rahmen. Dank neuster Technik (OLED-Fernseher) und selbstleuchtender Bildpunkte ist ein Bild ohne Rahmen möglich.
Der Rand bei Samsung beträgt dagegen immerhin noch ca. 1,5 cm.

Fazit: durch fortschreitende Technik werden wohl immer dünnere Fernseher auf den Markt kommen. In 2 Jahren wird ein TV-Gerät wohl ca. eine Dicke von 3 cm haben. Fernseher, die nicht dicker als eine Glasscheibe sind, werden noch länger brauchen und wahrscheinlich erst in 5 Jahren bezahlbar sein. Aber diese Technik wird kommen.

Flacher Fernseher

3D Fernsehen ohne Brille

Grundsätzlich ist das möglich, da räumliches Sehen durch unterschiedliche Bilder entsteht, die das rechte und das linke Auge aufnehmen und dann verarbeiten. Daher erreicht man über das tragen spezieller Brillen einen guten 3D Effekt. Wenn man nun ohne eine Brille ein 3D-Bild entstehen lassen will, so müssen die zwei unterschiedlichen Bilder so ausgestrahlt werden, dass sie in unterschiedlichen Winkeln ausgesendet werden, um dem linken Auge ein anderes Bild zu liefern, als dem rechten Auge.
Erste Prototypen gibt es bereits, was für die Zukunft hoffen lässt. Verfügbar im Handel soll es bereits ab 2012 3D-Fernseher geben. Diese haben zunächst aber ein weniger scharfes Bild, da als Grundlage 62 cm OLED-Bildschirme genommen werden und auf die Größe von ca. 120 - 140 cm gebracht.

Fazit: die Technik ist vorhanden und bereits in einem Jahr werden Modelle zu kaufen sein. Allerdings ist der Preis ca. 5 mal so hoch, wie bei Fernsehern mit 3D Brille. Vor allem für große TV-Geräte soll der Marteintritt erfolgen. Wann der Preis sinken wird, ist noch ungewiss, da sich wahrscheinlich nicht so viele Käufer finden, was wiederum auf den Preis und die aufwändige Technik zurückzuführen sind.

3D Fernseher

Umweltfreundlicher Fernseher

Auch hier ist die Zukunft teilweise eingeholt, denn ab dem 30.11.2011 müssen Hersteller von Fernsehgeräten, wie bei Waschmaschinen auch, den Energieverbrauch ausweisen. Die EU hat dafür ein einheitliches Etikett geschaffen, das eine Unterteilung von A+ bis G vorsieht.
Der derzeitige Stand ist, dass die meisten Geräte, bei einer sofortigen Einführung im Bereich B und D wären. Aber mit der Einführung des neuen Energie-Ettiketts werden vermehrt stromsparende Modelle auf den Markt kommen.

Fazit: der Weg ist geegnet, Stromfresser zu verbannen und stromsparende Modelle zu erkennen. Das neue Etikett erleichtert die Auswahl und man nimmt an, dass auf diesem Wege bis in 2 Jahren mindestens die hälfte der neu verkauften TV-Geräte in den vorderen Klassen angeboten werden.
Bei den Gehäusen ist es nicht so leicht. Zwar wird über recyceltes Plastik gesprochen und es gibt auch schon einzelne Modelle, aber es liegt an den Herstellern und Kunden, ob sich dies durchsetzt.

Fernseher ohne Kabel

Mit den flachen Fernsehern für die Wand, kommt auch der kabellose Anschluß. Wer würde sonst ein TV-Gerät an die Wand hängen, wenn überall Kabel das ganze aufgeräumte Bild verfälschen. Mit Funkverbindungen wird dies gelöst. Dazu hat Intel sein Wireless Display soweit, dass damit sogar HD-Filme verlustfrei gesendet werden können. Andere Hersteller wollen ihre Fernseher per Funk mit Strom versorgen. Umgesetzt wurde dies bereits bei Zahnbürsten. Durch immer geringeren Strombedarf ist dies nun auch bei Fernsehern möglich. Bereits 2012 kann man mit der Einführung erster Geräte rechnen. Stromfunk wird aufgrund des Strombedarfes jedoch noch sehr eingeschränkt sein und weiter entwickelte Modelle sind von Sony für 2014 geplant.


Filme auf Abruf

Die Zukunft ist heute. Zwar sind die meisten Filme, die angeboten werden nicht umsonst, aber der lästige Gang zur Videothek entfällt und die Qualität ist ebenfalls schon ausgereift. Bereits 2011 startet beispielsweise kabel bw einen eigenen Abrufdienst.
Aber auch Online Videorecorder dienen der Vielfalt und ermöglichen ein bequemes Aufnehmen ohne langes programieren. So entsteht schnell eine ansehliche Datenbank von der aus bequem Filme abgerufen werden können. Mehr hier >>>

Neue Bildschirmtechniken

Die neue Technik heißt OLED und ermöglicht sogar faltbare Bildschirme. Der Unterschied zu LCD ist hauptsächlich der, dass die Bildpunke von LCD nicht leuchten und somit eine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Mit neuen Techniken werden nun jedem Pixel punktgenau die Hintergrundbeleuchtung zugewiesen. Der Kontrast wird verbessert, aber wann die Markteinführung stattfinden kann, ist noch nicht bekannt.
Mit OLED werden selbstleuchtende Dioden eingesetzt, die ein sehr gutes Bild erzeugen. Erste Prototypen gibt es. Diese sind jedoch noch sehr aufwändig und wären nicht bezahlbar.
Eine neue Technik oder die Weiterentwicklung von OLED braucht jedoch Zeit und mit einer Einführung in den nächsten Jahren ist wohl nicht zu rechnen. Vorher werden die Videoprojektoren soweit sein, dass sie 3D Bilder erzeugen können. Und dann sind Viedeoprojektoren eine echte Alternative fürs heimische Fernsehen.

Ihr SparTV-Team
(Stand Januar 2011)

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