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Sendungen wie Filme und Serien im Internet anschauen - legal oder illegal ?

Wichtiger Hinweis : Der nachfolgende Text ist eine Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar. Daher kann dieser Text natürlich keine rechtsverbindliche Auskunft sein und ersetzt keinesfalls einen Besuch beim Rechtsanwalt oder einer professionellen Rechtsberatung! Die Betreiber von SparTV sind keine Juristen und haben diese Informationen selbst aus unterschiedlichen seriösen Quellen zusammengetragen. Aber natürlich können trotzdem Fehler enthalten sein. Für mögliche Nachteile, die dem Leser durch die Verwendung des hier veröffentlichten Materials entstehen könnten, kann keine Haftung übernommen werden. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie einen Rechtsberater und lassen sich eine rechtsverbindliche Auskunft geben.

Sendungen im Internet anschauen ist für viele ganz normal geworden.

Viele fragen sich sich dann nach einer Weile, ob dies denn nun tatsächlich legal ist oder nicht.

Nun erst einmal wichtige Punkte die ganz klar sind !

Wenn Sie ein öffentliches Angebot von einem legalen Fernsehsender nutzen (z.B. ARD, rtl, Pro7, SWR, sixx, usw), das dazu bestimmt ist, kostenlos angeschaut zu werden, dann ist dies legal.
Fast alle bekannten Sender bieten kostenlose Sendungen an, um das Fernsehen im Internet einem breiteren Publikum anzubieten. Natürlich sollen auf diesem Wege auch zu bezahlende Sendungen mit verkauft werden.

Was nun nicht legal ist, ist die Verbreitung von offensichtlich nicht freigegebenen Medien (z.b. aktuelle Spielfilme, die im Kino laufen). Dies ist grundsätzlich strafbar ! Man kann diese aktuellen Filme teilweise auch legal erstehen, dann muß man allerdings eine sezielle Lizenz dafür erwerben!

Damit ist sowohl der UPLOAD bzw das Bereitstellen, als auch der DOWNLOAD dieser Medien in Deutschland illegal.

Inzwischen sind Telekommunikationsanbieter und Internetprovider gesetzlich verpflichtet, alle anfallenden Verbindungsdaten für sechs Monate „auf Vorrat“ zu speichern (Vorratsdatenspeicherung). Damit kann dann von der IP, die jedem Anschluß zugeteilt wird, auf den Benutzer geschlossen werden und dieser im Zweifelsfall ermittelt werden.

Wer Sendungen nun jedoch im Stream anschaut, und dieser nicht von einer offiziell angesehenen Seite macht, kann sich ebenfalls strafbar machen. Streaming bedeutet nicht zwangsweise, dass ein Film nicht auf die Festplatte gespeichert wird.
Es ist aber so, dass bei den meisten Streams Daten auf den eigenen Computer geladen werden und dort entweder in einem temporären Ordner oder eben im Cache gespeichert wird. Damit kann man (wenn man sich auskennt) die Datei woanders speichern und auch verbreiten. Somit ist dies ein Download, der nicht erlaubt ist.

Filme anschauen fällt grundsätzlich nicht unter das Urheberrecht.

Nun fällt Filme oder Serien anzuschauen, genauso wie Bücher lesen, grundsätzlich nicht unter das Urheberrecht. Wer also nur einen Film anschaut, ohne ihn herunterzuladen, der verstößt nicht gegen das Urheberrecht.

Bei einem Stream ist es aber kompliziert, da durch das Anschauen im Prinzip in den meisten Fällen auch ein Download stattfindet, der aus urheberrechtlicher Sicht eine unerlaubte Vervielfältigung darstellt.

Klar ist aber auf jedenfall, dass offensichtlich rechtmäßig in das Internet gestellte Serien bzw. Videos oder sonstige Materialien, völlig legal angeschaut werden dürfen.

Das trifft auf Serien von

rtl.now ebenso zu, wie auf Videos von

myvideo

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Bei vielen Portalen ist das aber nicht ganz so einfach und man kann sich nicht immer 100% sicher sein ob die angebotenen Sendungen auch rechtens zur Verfügung gestellt werden.

Derzeit (Stand November 2010) ist noch nichts bekannt geworden, daß Benutzer verurteilt wurden, die im Internet Streams angeschaut haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es erlaubt ist, man kann jedoch noch keine klare Aussage machen.

Es gibt ein paar Punkte, die dafür sprechen, dass User nicht unrecht gehandelt haben:

1. man kann sich darauf berufen, dass es einem nicht bewusst war, dass die angeschauten Inhalte illegal bereitgestellt worden sind, da dies nicht offensichtlich war
und
2. dass die angeschauten Inhalte nicht auf dem Rechner oder nicht absichtlich auf dem Rechner gespeichert worden sind und somit auch eine Verbreitung nicht stattgefunden hat.

Es bleibt abzuwarten, wie das Urheberrecht zukünftig ausgelegt wird. Man kann jedenfalls feststellen, dass es nicht ungefährlich ist, eindeutig illegale oder nicht offensichtlich legale Streams anzuschauen bis es eindeutige Gesetzesauslegungen gibt.

Gehandhabt wird das Downloaden von Medien von der Polizei als Ordnungswidreigkeit, aufgeteilt, wieviele Medien heruntergeladen wurden. Wer demnach nicht gewerbsmäßig handelt, der kommt in der Regel mit einem Bußgeld davon.
Das heißt aber nicht, dass der Geschädigte (der Urheber des Mediums) nicht auch Schadenersatz fordert.

Das SparTV-Team (Januar 2011)

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